Untersuchung der Relaminarisierung in Strömungen für Magnetresonanztomographie-Experimente

Untersuchung der Relaminarisierung in Strömungen für Magnetresonanztomographie-Experimente

Masterthesis

Mit einem klinischen Magnetresonanztomographen (MRT) kann neben einfachen Schnittbildern auch die Strömungsgeschwindigkeit von Flüssigkeiten direkt bestimmt werden. Dies wird als Magnetic Resonance Velocimetry (MRV) bezeichnet. MRV birgt für die Strömungsmechanik ein enormes Potential zur Analyse verschiedener Strömungen sowohl im medizinischen als auch technischen Bereich. In der Medizin wird dieses Verfahren seit einiger Zeit dazu einsetzt, um in Blutgefäßen von Patienten die Wandschubspannung (WSS) auf die Gefäße zu ermitteln. Die Messungen sind jedoch noch sehr ungenau und unzuverlässig.

Die Strömung in der menschlichen Aorta befindet sich an der Grenze zwischen laminar und turbulent (Transition). Unter gewissen Umständen wechselt die Strömung innerhalb eines Herzzyklus vom laminaren in den turbulenten Zustand und wieder zurück. Dieses kurzzeitige Auftreten von Turbulenz ist für die Strömungsmechanik äußerst interessant. Beim Übergang in den laminaren Zustand spricht man von Relaminarisierung. Im Rahmen dieser Arbeit soll dieser Zustand am bestehenden Versuchsaufbau reproduziert werden.

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