Strömungskontrolle und instationäre Aerodynamik

Strömungskontrolle und instationäre Aerodynamik

Methoden der passiven und aktiven Strömungskontrolle werden bei der Verzögerung des Übergangs einer laminaren zu einer turbulenten Strömung verwendet, um den Luftwiderstand in turbulenten Kanalströmungen und Grenzschichten sowie aerodynamische Wechselbelastung an Windturbinen zu verringern oder um Vorderkantenwirbel bei Tragflügeln unter Hub- oder Nickbewegungen zu halten.

Im Mittelpunkt der instationären Aerodynamik steht die Untersuchung des Einflusses schwankender Zustrombedingungen, wie etwa Geschwindigkeit oder Anstellwinkel auf Grenzschichten und benachbarte Strömungsbereiche. Entsprechende Situationen treten unter atmosphärischen Bedingungen an Flugzeugtragflächen, an Windturbinen (bei Böen) sowie beim Schlagflug von Vögeln auf. In vielen Fällen untersuchen wir diese Effekte mittels generischer Strömungskonfigurationen, wie zum Beispiel Profile mit Hub- und Nickbewegungen. Zunehmend in den Mittelpunkt unserer Forschung gerät auch die Anwendung von Methoden der Strömungskontrolle auf instationäre Strömungen.

Der experimentellen Forschung am Institut stehen umfangreiche Messtechniken zur Verfügung, wie z.B.:

  • Hitzdrahtmesstechnik
  • Laser-Doppler-Messtechnik
  • Phasen-Doppler-Messtechnik
  • Hochgeschwindigkeitsvideos (bis zu 1 M fps)
  • Particle Image Velocimetry (auch zeitaufgelöst)
  • Zugang zu Magnet-Resonanz-Tomographie
  • verschiedene Druckmesstechniken